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18 thoughts on “GÄSTEBUCH

  1. Aus meinem E-Mail Account kopiert:

    Nachricht:
    Hallo, Herr Riese.
    Eben sah ich auf Youtube, Ihr interessantes Video: („Am 10. Oktober
    2012 bin ich gestorben“ | Peter Riese im Gespräch)

    Ich würde Ihnen gerne auch mein Erlebnis schildern, dass zwar kein Nahtod-Erlebnis war, aber dennoch Parallelen aufweist.

    Es war ein sternenklarer Novembermorgen im Jahr 2002, also schon sehr lange her. Ich ging damals, wie jeden Morgen zu Fuß, zu meiner Arbeitskollegin, mit der ich dann im Auto zur Arbeit fuhr.
    Der Fußweg war etwa drei Kilometer. Speziel an diesem Morgen, war meine Laune nicht sehr gut, ich erinnere mich, wie ich ziemlich übel gelaunt, das Hoftor hinter mir schloss, und dann losging. Schon beim ersten Hügel kam ich ins keuchen, dann ging es wieder bergab, um wieder einen 2ten und dritten Hügel hinauf zu gehen.
    Und da war etwas plötzlich anders, dem ich aber da keine Bedeutung gab. Ich konnte dass dann aber im Nachhinein erinnern. Es war auch nichts großes, eher vielleicht ein kleiner Stimmungumschwung.

    So ziemlich am Anfang des 3ten Hügels, musste ich einfach stehenbleiben, und mir den Sternenhimmel ansehen. So stand ich eine kurze Zeit. Und auf einmal, war ich und der Sternhimmel eins. Ich war (zusammen mit dem, was bis dahin, so gemeinhin „Ich“ war, also die bis dahin angenommene Person) jetzt aber auch dieser Sternenhommel und das gesamte Universum.
    Das war so erstaunlich, wie nie wieder im Leben, vorher, und danach leider auch nicht mehr. Nie habe ich jemals so gestaunt (ich war da immerhin schon 51 Jahre). Und es war auch das einzige, wozu ich wirklich (empfunden) „Wissen“ sagen kann. Als ob ich im Leben, das erste Mal, etwas wirklich wusste.
    Auch dieses Staunen selbst, war so erstaunlich. Kann man verstehen, wie ich das meine? Fast, als ob dieses Erlebnis der Einheit, etwas in den Hintergrund trat, um dem Staunen über das staunen, Platz zu machen.

    So schön es war, war es mir aber auch unheimlich, und ich switchte immer hin und her, rauchte auch eine Zigarette, womit ich leider, auch dieses Empfinden abschwächte.
    Auch, wollte ich auf keinen Fall zu spät bei meiner Arbeitskollegin ankommen, die irdische Pflicht rief mich dabei auch dauernd. Also, lief ich dann schlussendlich weiter. Kam dann auch relativ pünktlich dort an, obwohl das Zeitempfinden, während dieses Erlebnisses, eher länger war.
    Ich konnte noch ein paar Tage, fast 1:1 davon zehren, aber schon nach
    1 oder 2 Wochen (bis heute) war es nur noch Kopferinnerung, einschließlich all der Gefühle, die damit einhergingen.

    Ich schrieb oben, dass sich ein kleiner Stimmungsumschwung bemerkbar machte. Glaube aber, im Nachhinein (kann sein, dass ich es nur hinzu interpretiere), dass es sich da vielleicht schon an die Oberfläche arbeitete.

    Herzliche Grüße

    • Vielen Dank für die Schilderung Ihres Erlebnisses. Abgesehen davon, dass Sie es sehr spannend schildern ist es natürlich auch in sich spannend. Es zeigt uns, dass das menschliche Dasein nicht einfach auf biologische, chemische und physikalische Abläufe reduziert werden kann. Wir haben ein Bewusstsein und ein Überbewusstsein, welche sich in einer Einheit vom Körper trennen können. Ich habe das erlebt und Sie haben eine starke „Ahnung“ davon erhalten, vielleicht mehr als eine „Ahnung“, vielleicht ein Bild davon, wie es einmal sein wird. Auch ich konnte mein „Erlebnis“ nicht im Kopf behalten. Es ist/war, als würde mir Wissen entzogen, das ich in unserem augenblicklichen Sein nicht verwenden soll. Wie auch immer, es hat mir ungemein gut getan- so dramatisch auch die Umstände waren.

      Vielen Dank für Ihre E-Mail. Eine Frage habe ich, darf ich das in meiner Web-Site veröffentlichen? Falls Sie es wünschen, würde ich Ihren Namen ändern.
      Liebe Grüße aus Wien,

      Peter Riese

  2. Zusammenfassung II

    Andrea Falkner on 18. März 2015 Edit

    S.g. Herr Riese

    Ihr Buch war Anlass mich in einer nahegelegenen Bücherei einzuschreiben! Ich habe es regelrecht verschlungen.!.!.!!! Nach meinem Geschmack wäre weniger auch gut genug gewesen: an einigen Stellen ist es mir zu amerikanisch aufgebläht.Aber grundsätzlich ist es eien sehr mutiges Statement zu einer äußerst pesönlichen “Bauchentscheidung” gegen den ärztlichen mainstreem: sseeeeehhhhhr mutig….DANKE dafür

    Antworten

    Peter Riese on 18. März 2015 Edit

    Liebe Frau Falkner,
    vielen Dank für Ihren Eintrag und das Ihnen mein Buch gefallen hat. Mit dem “Aufblähen” habe ich dem Thema den Schrecken nehmen wollen.
    LG Peter Riese

    Antworten

    Anna Manger on 9. November 2014 Edit

    Gratulation, das Buch sollte ein Best-und Longseller werden!
    Ich habe lange unter Panikattacken (Todesangst) gelitten, physisch gesund, ärztlicherseits wurden Antidepressiva verordnet, die ich nicht nahm. Mein Weg daraus, war das geistige Loslassen vom Leben. Für Bruchteile von Min./Sek./??? konnte ich “alles verstehen, es gab keine Fragen, alles war glasklar”!
    Das wollte ich Ihnen schreiben, weil Ihre Erfahrung auch für mich unendlich schön und tröstlich ist.
    Alle guten Wünsche für Sie und Ihre Familie
    Anna Manger

    Antworten

    Peter Riese on 9. November 2014 Edit

    Vielen Dank für Ihre lieben Worte und die guten Wünsche, Anna,
    auch Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und
    herzliche Grüße aus Wien
    Peter

    Antworten

    Maria Luise on 14. September 2014 Edit

    Ich habe “Einmal sterben und zurück”, am Stück gelesen und war begeistert. Krankheit, Sterben und Tod, Themen die uns alle betreffen, werden hier unterhaltsam, zum Teil auch sehr lustig und mit viel “schwarzem” Humor, aber auch informativ, abgehandelt. Man kann nicht aufhören zu lesen, weil auch die Spannung nicht zu kurz kommt.
    Ein sehr gelungenes Buch! Danke !

    Antworten

    Peter Riese on 14. September 2014 Edit

    Vielen Dank für deine positive Kritik, Maria Luise. Es freut mich, dass dir mein Buch gefallen hat.
    Liebe Grüße
    Peter

    Antworten

  3. Lieber Herr Riese!

    Ihr Buch habe ich am 24.12.2016 von meinem Schwager zu Weihnachten bekommen und regelrecht „verschlungen“; selbst gehöre ich zu den 5 % – wie Sie im Buch erwähnten – die auswärts einen Herzstillstand überleben ( habe am 14.12.2011 in Heiligenstadt vor der U4 wartend einen Herzstillstand gehabt, „zufällig“ waren 3 Sanitäter vor Ort und haben mich reanimiert, dann AKH, sicherheitshalber Koma und KEINERLEI Beeinträchtigungen; ein Stent im Zuge einer Angio ;); habe vor einiger Zeit mal überlegt, darüber zu schreiben, vor allem aber über die „Nachwirkungen“ — Veränderung der Einstellungen, der Lebensinhalte, des Umfelds, etc.
    auf jeden Fall gratuliere ich Ihnen zur Ihrem Buch und vor allem freue ich mich sehr, dass es Ihnen gut geht und Sie leben!!

    Herzliche Grüße
    Annamaria Florreither

    • Liebe Frau Florreither,
      auch ich freue mich, dass es Ihnen gut geht und ich hoffe, dass dieser Zustand noch lange anhält. Vielen Dank auch für Ihre netten Worte zu meinem Buch.
      Herzliche Grüße
      Peter Riese

  4. Hallo , habe gerade das bei Ihnen gelesen–
    ***Also auch langes und häufiges, strammes Spazierengehen! Ein erhöhter Blutschub bewirkt das. Es ist ein biophysikalisches Phänomen was dann stattfindet und wird Arteriogenese genannt. das Herz bildet “biologische Bypässe”. Und das Schöne daran ist, es dauert nicht so lange wie man meint. Die ersten kleinen Arterien bilden sich schon nach 3-4 Wochen und entwickeln sich immer weite***

    Ich geh seit über 10 Jahren täglich 1,5Std -2Std Strammes Spazierengehen..,mit den Hunden.., bin über 40 Jahre.Bei jedem Wetter.. Dann habe auch ich biologische Bypässe?

    . ,ausser dass ich nur so gut wie nie Erkältet bin, tu ich auch was für mein Herz ? 🙂 das wußte ich gar nicht .

    freundliche Grüße

    • Liebe Marga,
      der Vorgang der Arteriogenese, im Herzen, wird durch einen erhöhten Blutschub ausgeübt, der auf verkalkende Arterien ausgeübt wird. Das Blut sucht sich neue Wege zum Abfließen und bildet sogenannte „Kollaterale“ (dünne Umgehungsarterien). Das kann natürlich nicht schlagartig passieren sondern schrittweise. Wenn Sie verkalkte Arterien haben, was ich natürlich nicht hoffe, dann haben sie mit ihren Spaziergängen schon gewaltig viel dafür getan, dass ihr Herz Umgehungsarterien bildet. Natürlich können Ihre täglich 1,5-2 Stunden stramme Spaziergänge als sehr gute sportliche Leistung angesehen werden. Das ist für das Herz-Kreislaufsystem eine ganz tolle Gesundheitsmaßnahme! Kein Wunder also, dass Sie nie erkältet sind. Bitte machen Sie weiter so und bleiben schön gesund.
      Liebe Grüße Peter Riese

      • und ich rede immer nur die Hunde. Das sind echte Läufer 🙂 Eigentlich bin ich ja dann auch eine echte Läuferin. Und ich muss selbst zugeben, ich brauch das Laufen durch die Natur, wie die Luft zum atmen. Jeden Tag und selbst , wenn der Himmel runterfällt, dann warte ich .., aber dann wenn es dennoch stark regnet .. dannich lauf ich doch los . 🙂 ich muss das haben. Nur dass das gut für das Herz ist , ich habe mir da nie Gedanken gemacht , das war ich mir gar nicht bewußt.

        Danke für die Information und die Antwort 🙂

        Liebe Grüße
        Ihnen auch alles Gute und vor allem viel Gesundheit

  5. _____________________________________________________________________
    Zusammenfassung:

    Tausek Melitta on 13. Juli 2015 Edit

    habe ihr buch mit Interesse gelesen.oft konnte ich meine Beschwerden in ihren buch wiederfinden.hatte lange, lange zeit starke Rückenschmerzen, immer wieder wurde dort ein wirbel eingerenkt, infiltriert, gespritzt…..ekg war immer o.k. erst im Oktober 2014 als ich vor schmerzen total fertig war, wurde endlich festgestellt—alle 3 hauptgefäße fast verschlossen, hab dann 4 stents bekommen. abgehende, verschlossene Nebenbahnen konnten nicht mehr geöffnet werden. es gibt tage da kann ich stundenlang ohne Probleme wandern, aber dann gibt’s auch tage da bekomm ich schmerzen und dann totale panik. angeblich sollen sich neue bahnen bilden, aber d.kann dauern.ihr buch hat mir wieder mut gemacht. lg

    Peter Riese on 14. Juli 2015 Edit

    Liebe Frau Tausek,

    es freut mich, dass mein Buch Ihnen wieder Mut gemacht hat. Es stimmt tatsächlich, dass sich neue Arterien bilden. das funktioniert aber nur durch moderate bis sportliche, körperliche Belastung. Also auch langes und häufiges, strammes Spazierengehen! Ein erhöhter Blutschub bewirkt das. Es ist ein biophysikalisches Phänomen was dann stattfindet und wird Arteriogenese genannt. das Herz bildet “biologische Bypässe”. Und das Schöne daran ist, es dauert nicht so lange wie man meint. Die ersten kleinen Arterien bilden sich schon nach 3-4 Wochen und entwickeln sich immer weiter. Deshalb nehmen Sie immer allen Mut beisammen und lassen sich bloß nicht von den Panikattacken übermannen. Die sind völlig normal (schließlich haben Sie ja auch einiges mitgemacht) aber, wie geschrieben, lassen Sie sich nicht unterkriegen! Spazieren Sie so oft wie möglich und überlassen den Rest Ihren Ärzten und Ihrem Körper.

    Liebe Grüße Peter Riese

    Stecher Rebekka on 9. Mai 2015 Edit

    Im Rahmen meiner Ausbildung zur Krankenschwester mussten wir in “Pflegewissenschaften” ein Pflegerelevantes Buch lesen. Ich habe ihres ausgewählt.
    Da ich die Fakten über ihre Krankheit sowie die Neubildung der Gefäße kennen war es für mich sehr interessant ihr Buch zu lesen. Endlich weiß ich, wie es ist in solch einer Situation in der Rolle des Patienten zu sein.
    Ich werde meinen Mitschülern ihr Buch weiterempfehlen.
    Für den Marathon drücke ich ihnen die Daumen (:

    Mit freundlichen Grüßen aus Tirol
    Stecher Rebekka

    Peter Riese on 10. Mai 2015 Edit

    Liebe Frau Stecher,

    vielen Dank für Ihren Kommentar zu meinem Buch und es freut mich natürlich sehr, dass es Ihnen gefallen hat und Sie es weiterempfehlen. Den Halbmarathon habe ich schon geschafft und jetzt bereite ich mich auf den Marathon im nächsten Jahr vor. Nach dem letzten Test (Herz-Ultra-Schall und Belastungstest) konnten bei mir keine Durchblutungsstörungen mehr festgestellt werden. Scheinbar dehnen sich die Kollateralen tatsächlich und bilden sich sogar ständig neu.

    Liebe Grüße aus Wien
    Peter Riese

    Andrea Falkner on 20. März 2015 Edit

    S.g. Herr Riese

    Habe das Buch grade eben regelrecht verschlungen!!! Spannender als mancher Krimi und aufschlussreich wenn´s darum geht: Das gibt es nicht. Das kann nicht gehn!!
    Sie sind natürlich bestens informiert über alle Unterstützungsmöglichkeiten. Trotzdem möchte ich einen Heilpilz erwähnen: REISHI….dieser bewirkt eine Anreicherung
    des Blutes mit Sauerstoff und damit die Steigerung des Leistungsvermögens!!! Mit der Einnahme dieses Pilzes (Kapseln) kann sogar die Höhenkrankheit gelindert werden!!

    “Möge die Übung gelingen”
    M.fr.Grüßen
    A.Falkner

    Peter Riese on 20. März 2015 Edit

    Liebe Frau Falkner,
    vielen Dank für den Tipp. Ich werde mich über diesen Pilz informieren.

    Mit herzlichen Grüßen aus Wien
    Peter Riese

    Weinhofer Werner on 20. Februar 2015 Edit

    Habe gerade ihr Buch gelesen. Hat mir sehr gut gefallen.

    Antworten

    Peter Riese on 20. Februar 2015 Edit

    Vielen Dank Herr Weinhofer, ich freue mich immer über eine positive Kritik.

    Antworten

  6. Ich wollte mal ganz liebe Grüße da lassen und ein Lob da lassen. Und zwar hat mich der Text im schwarzen Kasten „…Ärzte mich aus dem Jenseits wieder zurück.“ berührt, ich bekam Gänsehaut. Einfach schön zu sehen, dass man die Hoffnung nicht aufgibt und es wieder bergauf gehen kann!

  7. Auch ich bin nach meiner Herzoperation wieder am „Laufenden“ und dein Buch ist für unsereiner erlaubtes Doping. Marathon? Why not? Abwechselndes Windschattenlaufen von Geschädigten könnte sich positiv auswirken und Gruppendynamik entwickeln. Reden übers Leben tut sicher auch beim Laufen gut.
    Sportliche Grüße, Ton i.

    • Danke für deinen Eintrag Toni. Mit dem Windschattenlaufen könnte ich den Marathon schaffen … Ich trainiere jedenfalls fleißig!
      Auch an dich sportliche Grüße
      Peter

  8. Hallo Herr Riese!
    Ich habe Ihr Buch gelesen und war fasziniert von dem was Sie erlebt haben.
    Die Geschichte hat mich bereits im ersten Kapitel derartig gefesselt, dass ich das Buch in wenigen Tagen auslesen musste.
    Ich bin zwar von der koronaren Herzkrankheit aktuell nicht direkt betroffen, auf Grund meiner familiären Vorgeschichte erfülle ich jedoch die Voraussetzungen eines zukünftigen Hochrisikopatienten.
    Direkt betroffen davon ist meine Mum, sie erlitt 2005 einen Herzinfarkt mit anschließender 4-fachen Bypass Operation.
    Von den 4 Bypässen hat sich einer wieder verschlossen, zum Glück hat sich um diesen Verschluss das Blut mittels Umleitung einen neuen Weg zum Herzen gebahnt. Die Arteriogenese – wie in Ihrem Buch beschrieben – funktioniert mit Sicherheit.
    Eine zusätzliche Engstelle in der Nähe eines anderen Bypasses machte jedoch trotzdem einen neuerlichen Eingriff unumgänglich.
    Dieser erfolgte 2009, und wurde nicht am offenen Herzen sondern via Herzkatheter durchgeführt. Dabei wurde das fast verschlossene Gefäß mit einem Diamantbohrer von den Verkalkungen befreit. Diese Behandlungsmethode ist Ihnen ja auch nicht mehr unbekannt. Bei ihr war der Eingriff zwar äußerst Riskant doch zum Glück erfolgreich.
    Die Anzahl der insgesamt durchgeführten Herzkatheteruntersuchungen kann ich gar nicht mehr alle aufzählen. Sie erlitt leider auch Verengungen in den Beingefäßen die insgesamt bereits auch mehrere Eingriffe dieser Art notwendig machten.
    Über die Komplikationen die einem hierbei alle heimsuchen können sowie über die psychische Belastung durch das Krankheitsbild brauche ich Ihnen ja nichts erzählen.
    Meine Mum ist jetzt 75 Jahre alt und es geht ihr derzeit den Umständen entsprechend gut.

    Ihr Buch hat mir geholfen die Krankheit und die damit verbundenen psychischen Belastungen besser zu verstehen.
    Auch ist mir jetzt noch bewusster, was ich tun bzw. vermeiden muss damit ich nicht die Wahl zum zukünftigen Hochrisikopatienten gewinne.
    Seit über 8 Monaten rauche ich nicht mehr (Hypnose machts möglich)
    Durch eine kleine Ernährungsumstellung hab ich in dieser Zeit zumindest nicht zugenommen.
    Sport wie Radfahren und Laufen mache ich seit dem Sommer mehr oder weniger konsequent.
    Mein Ziel ist es noch ein wenig Kilos zu verlieren und ebenfalls für einen Marathon (wenn auch nicht für den VCM) zu trainieren.

    Ich wünsche Ihnen für das weitere Training und dem VCM 2016 viel Erfolg!
    Ich freue mich schon auf Ihr nächstes Buch!
    Alles Gute!
    Martina

    • Liebe Martina,
      vielen Dank für Ihre offenen Worte. Ihrer Mutter wünsche ich alles Gute und weiterhin die Kraft, mit der sie auch bisher alle diese Belastungen so gut überstanden hat. Ihr persönlicher Abschied von den Zigaretten, war eine erstklassige Entscheidung. Ich weiß wie schwer das fällt, aber im Laufe der Zeit werden Sie immer mehr den Genuss des Nichtrauchens zu schätzen wissen. Vielen Dank auch dafür, dass Ihnen mein Buch gefällt. Es würde mich freuen, wenn Sie mich weiterempfehlen.
      Liebe Grüße
      Peter

  9. Hallo Peter!
    Ich habe vor 5 Jahren eine By-Pass-OP im Lainzer Spital hinter mich gebracht.
    Habe vorher mehr als 30 JAHRE Sport betrieben (Laufen, Tennis, Karate,Fussball)
    Nie geraucht, kein Übergewicht. Trotzdem waren meine Arterien total verkalkt.
    Nach Lesen Deines Buches, frage ich mich, ob die OP überhaupt nötig war. Mir
    ging es immer gut, keine Atemnot oder sonst was.
    Laut meinen Ärzten ist mit mir alles in Ordnung. Kann alle Sportarten machen.
    Mache seit meiner OP täglich Sport. (1-2 Stunden).
    Bitte um eine Antwort.
    mfg
    Walter

    • Hallo Walter,
      vielen Dank für deinen Eintrag. Hoffentlich hat dir mein Buch auch gefallen. Zu deiner Frage: Ja, ich glaube sehr wohl, dass bei dir eine Bypass-OP vonnöten war. Wenn du dir die Umstände, unter denen ich um eine Bypass-OP „herumgekommen“ bin vergegenwärtigst, dann müssen wir bei mir von einer absoluten Ausnahme ausgehen. Viele Betroffene in einer ähnlichen Situation hätten das gar nicht überlebt, weil die Arterie schneller zugegangen wäre, als das Kollaterale gewachsen wären. Es ist bei mir bis heute unklar wie die Arterie sich verschlossen hat und wann die Umgehungsarterien sich gebildet haben. Wie in meinem Buch beschrieben, kann ich da auch nur vermuten. Wahrscheinlich ist aber, dass ich über viele Jahre hinweg, unbewusst, mit meinem Leben gespielt habe. Eine kleine Überanstrengung, während sich die neuen Adern erst gebildet haben, und ich hätte tot umfallen können. Jetzt halten die Kollateralen schon etwas mehr aus und schaffen es tatsächlich, dass ich über 20 km laufen kann.
      Es passiert sehr häufig, dass in Arterien Stenosen entstehen, ohne dass Risikofaktoren vorlagen. Bis das genau erforscht ist, muss man einfach von Pech ausgehen und das Beste daraus machen. Du machst auf jeden Fall alles richtig und bist einen gewaltigen Schritt weiter. Nämlich, die nimmst die richtigen Medikamente und bist regelmäßig unter ärztlicher Kontrolle. Außerdem übst du weiterhin Sport aus, was ich für extrem wichtig halte. Als Tipp würde ich noch zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe empfehlen. Dabei aber darauf achten, dass sie naturbelassen sind und keine synthetischen Zusammensetzungen haben. Was mir auch spürbar geholfen hat war eine Knoblauch-Zitrone-Kur über 2x 3 Wochen.
      Mach bitte auf jeden Fall deinen Sport weiter und setze den Schwerpunkt auf ein ausgewogenes Lauftraining. 3-4 x 5km pro Woche. Dabei bilden sich auf jeden Fall neue Arterien die deine Herzdurchblutung unterstützen.
      Hoffentlich kann dir meine Antwort die Zweifel am Zweck deiner OP nehmen.

      Alles Gute aus Wien und liebe Grüße
      Peter

  10. shalom pit abi,
    wie ich dir bereits kurz geschrieben habe, bin ich immer nur kurz on, aber habe die seite überflogen u werde mir dein buch holen … u so gott schenkt auch lesen 🙂

    drück dich u grüße an die familie

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